Musikhochschulen in Deutschland

In Deutschland gibt es mehr als 20 Musikhochschulen. Darin werden u. a. Kammermusiker, Orchestermusiker, Schüler, Musikpädagogen und Musiklehrer ausgebildet. Aber auch Kirchenmusiker, Tänzer, Schauspieler und, man möge es kaum glauben, auch Jazz-Musiker.

Nach dem überstandenen Aufnahmeverfahren erhalten die Studierenden eine qualitativ hochwertige Ausbildung in der Musiktradition des deutschsprachigen Raumes. Zum klassischen Repertoire gehören u. a. Bach, Mozart, Haydn, Händel, Beethoven, Schumann, Schubert und Brahms. Neben der Klassik wird aber auch die Moderne gelehrt.

Es ist wirklich so, dass man als künftiger Berufsmusiker an der klassischen Musik nicht vorbeikommen kann. Im thüringischen Weimar finden wir die Musikhochschule „Franz Liszt“ vor. Dieser Musiker und Komponist lebte und schuf von 1843 bis 1861 in der Stadt Goethes und Schillers. 1847 war er hier Hofkapellmeister geworden.

Die Weimarer Musikhochschule verfügt über drei Fakultäten. Hier studieren ca. 900 junge Menschen. 70 Professoren und ca. 280 weitere Mitarbeiter bilden die künftigen Musiker aus. Alljährlich werden Seminare mit Größen der Musikszene angeboten. Man findet z. B. ein Institut für Alte Musik vor, auch eines für Neue Musik.

Besonderer Wert wird auf die praxisnahe Ausbildung an Orchesterinstrumenten gelegt, aber auch auf diejenige von Sängerinnen und Sängern für die Bereiche Opern- und Musiktheater. Gemeinsam mit der im benachbarten Jena gelegenen Friedrich-Schiller-Universität gibt es ein Institut für Musikwissenschaften.

Dort kann man Master- und Bachelor-Abschlüsse als Musikwissenschaftler oder Kulturmanager erwerben.