Das Musikinstrument des Monats – die Klarinette
Dieses Instrument wird in allen Orchestern verwendet. Die Tongebung erfolgt im Gegensatz zur Flöte nicht unmittelbar durch den menschlichen Atem, sondern durch ein am Mundstück befindliches Rohrblatt, welches hin und her schwingt.
Das Instrument ist fast zylindrisch gebohrt. Es hat eine in einem kleinen Schallbecher auslaufende Röhre, 18 Tonlöcher und ein Klappensystem. Das Mundstück liegt etwas schräg und hat auf der Unterseite das aufgeklammerte oder aufgebundene Rohrblatt. Sie überbläst in die Duodezideme (Intervall von 12 Stufen, also Oktave und Quinte).
Die Klarinette hat drei sich deutlich voneinander unterscheidende Klangregister: das tiefe Schalmeiregister, die hohe und die mittlere Tonlage. In Orchestern sind Klarinetten ebenso zahlreich vertreten wie die Violinen. Um 1700 entstand die Klarinette aus der Schalmei durch Verbesserungen durch Joh. Chr. Denner in Nürnberg.
Insbesondere in den nachfolgend aufgeführten Werken der klassischen Musik spielt der Einsatz der Klarinette eine wichtige Rolle. Als da wären: Konzerte und Quintett von Mozart; Konzertino, zwei Konzerte, Duo Concertante, Quintett von Weber; Phantasiestück von Schumann; zwei Sonaten, Trio und Quintett von Brahms; drei Sonaten und Quintett von Reger; die Rhapsodie von Debussy; Sonate und Quintett von Hindemith.
Um nur einige zu nennen. Warum also bei der Instrumentenausbildung für Kinder nicht mit der Klarinette beginnen?